Donnerstag, 29. April 2010

Deutsche Spammer erweitern ihr Repertoire

In der letzten Zeit konnte eine Erweiterung des Repertoires deutscher Cyberkrimineller festgestellt werden. Bisher lockten sie ihre Opfer über verborgene Links oder Anhänge in E-Mails auf ihre infizierten Seiten – meist Kopien bekannter Webseiten. Neuerdings gehen deutsche Spammer einen anderen Weg: Sie hacken bekannte Websiten, infizieren diese und locken die Nutzer über vertrauenswürdige Links auf die infizierte Seite. Die Webseiten der aktuellen Spam-Welle enden meistens folgendermaßen .com/news_.php oder .com/1500.php.
Diese Methode ist zwar nicht neu, allerdings viel effektiver, um mehr User zu infizieren.
Durch das Verschicken legitimer Links können Spam-Filter mühelos umgangen werden. Der Nutzer vertraut dem Link und infiziert so seinen Computer.
Die meisten der aktuell verschickten Spam-Mails und infizierten Seiten sind außerdem in deutscher Sprache, so dass man davon ausgehen kann, dass deutsche Spammer derzeit neue Techniken einführen, die auch von US-amerikanischen und russischen Spammern bereits eingesetzt werden.

Kaspersky Anti-Virus 2010 gewinnt erneut VB100 Award der Zeitschrift „Virus Bulletin“

Kaspersky Anti-Virus 2010 hat erneut den begehrten VB100 Award der britischen Zeitschrift "Virus Bulletin" erhalten.
Besonders gut haben dabei die Bereiche Malware-Erkennung und proaktiver Schutz abgeschnitten. Die leicht zu bedienende Benutzeroberfläche ist ebenfalls positiv bewertet worden.
Das Ergebnis: Kaspersky Anti-Virus 2010 neutralisierte 100 Prozent aller Viren der Wildlist, 100 Prozent aller polymorphen Viren, sowie 98 Prozent aller Würmer und Bots. Während der reaktiven und proaktiven Tests kam die Security Software auf eine False-Postive-Rate von Null. Insgesamt wurden 60 Antiviren-Lösungen auf Windows XP mit Servicepack 3 getestet.
Die vollständige Meldung kann unter www.kaspersky.com/news in Englisch eingesehen werden.

Große Zuwächse im Unternehmensmarkt

Kaspersky Lab hatte laut den Analysten von Canalys im vierten Quartal 2009 die höchsten Zuwachsraten unter den Anbietern von Sicherheitslösungen für Unternehmen.
Der “Worldwide Enterprise Security Market Overview” von Canalys beobachtet vierteljährlich den Enterprise Security Markt. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres legte Kaspersky Lab bei den Endpoint-Umsätzen um 83 Prozent zu. Damit schließt das Unternehmen mit einem Marktanteil von 5,3 Prozent an seine wichtigsten Wettbewerber an, die in diesem noch sehr zersplitterten Markt ebenfalls bei Marktanteilen von unter zehn Prozent rangieren.
In diesem Jahr soll die Produktpalette für Unternehmen erweitert werden, wobei zwei Bereiche im Vordergrund stehen: IT-Sicherheit in den Unternehmen bei Messaging, Web und komplexen Fileserver-Infrastrukturen sowie der Bereich SaaS und Cloud Services, mit dem Schwerpunkt auf Hosted E-Mail und Web Services sowie Software für Remote-IT-Services.

Donnerstag, 22. April 2010

Neue Opfer für Datendiebe

Derzeit bekommen professionelle Datendiebe neue Kundschaft quasi auf dem Silbertablett serviert, denn jedes dritte verkaufte Mobiltelefon wird dieses Jahr ein Smartphone sein, mit ungeschützten privaten Daten in Hülle und Fülle. 
Warum ist die Gefahr größer als bei gewöhnlichen Mobiltelefonen? Smartphones sind nicht nur Handys mit größeren Bildschirmen. Es gibt auch ein paar wichtige Unterschiede: Sie lassen sich individuell mit Software, den mobilen Apps bestücken. Vom Jamie-Oliver-Kochbuch über Geschicklichkeitsspiele bis hin zum Navi ist alles vertreten. Besonders beliebt sind beispielsweise Finanz-Tools für den schnellen Zugriff aufs Bankkonto oder Apps für soziale Netzwerke wie Facebook.
Zusätzlich speichern Smartphones jede Menge sensibler Daten. Eine Kopie des Outlook-Adressbuchs oder Zugriffsberechtigungen für die genutzten Internetdienste sind dabei keine Seltenheit. Wer die Geräte auch beruflich nutzt, kann damit auch von unterwegs auf Firmendaten zugreifen. Meist sind die nötigen Passwörter für den VPN-Zugang auch gleich mit abgespeichert. Außerdem sind Smartphones vielseitig und übernehmen Funktionen, die vorher eher auf dem Computer als auf dem Handy zu finden waren. So kann man zusätzlich zu Passwörtern Fotos, Videos und Notizen auf dem Smartphone finden. Sie sind somit im Gegensatz zu eingeschränkten Handys wirklich mobile Computer.
Den Datendieben werden auf diese Weise ganz neue Möglichkeiten eröffnet: Statt einen Computer via Hackerangriff zu übernehmen, braucht man nur noch ein kleines Gerät zu stehlen.
Einen adäquaten Schutz findet man in Form von Security-Paketen wie Kaspersky Mobile Security 9. Das verhindert zwar nicht den Diebstahl, aber Datenmissbrauch muss man nicht mehr befürchten http://www.kaspersky.com/de/kaspersky-mobile-security.

Schwachstelle Mensch: Warum wir auf Social-Engineering-Tricks hereinfallen – und was wir dagegen tun können

Kaspersky Lab veröffentlicht einen neuen Hintergrundartikel mit dem Titel „Schwachstelle Mensch“, verfasst von David Emm, Senior Security Researcher, Global Research and Analysis Team, Kaspersky Lab. Dabei beschreibt der Autor, in wieweit der Faktor Mensch ein Risiko für den Bereich der IT-Sicherheit darstellt, und wie man von Menschen verursachte Sicherheitsrisiken minimieren kann.
Trotz der mittlerweile ausgeklügelten Sicherheitssoftware, setzen Cyberkriminelle auf das Fehlverhalten der User, um Schadprogramme mittels so genannter Social-Engineering-Tricks zu verbreiten. Als eine besonders attraktive Zielgruppe für solche Angriffe gelten Anwender sozialer Netzwerke wie Facebook, MySpace und Twitter. Möchte man die Gefahren dieser Angriffe in Zukunft verringern, führt kein Weg an dem eigenen IT-Sicherheitsbewusstsein vorbei!
Den kompletten Artikel findet ihr unter: http://www.viruslist.com/de/analysis?pubid=200883688.

Montag, 19. April 2010

Einfach mal zurücklehnen - mit dem zentralen Sicherheitsmanagement für das Heimnetzwerk

Die leidigste Aufgabe als Elternteil ist es wohl, die PCs der Sprösslinge von Computerviren und anderen Schadprogrammen zu reinigen oder überhaupt erst wieder funktionsfähig zu machen. Denn es kommt nicht selten vor, dass der Sohn oder die Tochter ein besonders „cooles“ Spiel herunterladen musste, das bei den Klassenkameraden gerade angesagt ist.

Man darf die Tatsache nicht vernachlässigen, dass die Kinder zunehmend in sozialen Netzwerken aktiv sind und sich dort mit ihren virtuellen Freunden austauschen. Schnell ist da der ein oder andere Link angeklickt oder ein Programm auf der Festplatte des Rechners installiert.
Jetzt besteht jedoch die Möglichkeit den Schutzstatus des Netzwerkes zentral zu kontrollieren. D.h. das System kann von jedem PC aus im Netzwerk verwaltet werden. Als Elternteil braucht man sich nicht mehr die Mühe zu machen jeden Rechner einzeln zu kontrollieren, sondern kann ganz gemütlich von seinem Platz aus beispielsweise Backups und Scans durchführen oder selbst über die Sicherheitseinstellungen der Geräte entscheiden.
Natürlich ist auch diese Security Komponente in dem neuen Schutzpaket Kaspersky PURE enthalten! Mehr Infos findet ihr hier http://www.kaspersky.com/de/pure.

Freitag, 16. April 2010

Datenverschlüsselung – ein unverzichtbares Mittel

PC Probleme, verursacht durch Viren und andere Malware, entstehen in den meisten Fällen durch die Unachtsamkeit des Users selbst. Manchmal wird die Security Software nicht auf dem aktuellen Stand gehalten, manchmal werden auch bestimmte Seiten im Web angeklickt, die man besser meiden sollte. Sicherheitslücken können entstehen, die von Hackern gerne und häufig ausgenutzt werden. Wenn man es merkt, kann es oft schon zu spät sein.
Dass das Internet der falsche Ort für Nachlässigkeit ist, weiß jeder. Dennoch, Fehler zu machen ist menschlich. In dem Fall sollte man wenigstens vorab dafür sorgen, dass im Falle eines Eindringens ins Netz, die eigenen Daten für Dritte nicht zugänglich sind. Das ist auch bei einem Verlust des Geräts nicht anders.
Genau an dieser Stelle greift die Datenverschlüsselung ein. Sie verhindert unbefugte Zugriffe auf vertrauliche Dokumente und die Informationen sind vor fremden Augen geschützt.
Auch diese Sicherheitskomponente findet ihr in dem neuen Schutzpaket Kaspersky PURE. Neugierig geworden? Dann informiert euch hier http://www.kaspersky.com/de/pure.

Dienstag, 13. April 2010

Mehr schädliche E-Mail-Anhänge und Angriffe gegen Facebook-Nutzer

Kaspersky Lab meldet in seinem Spam-Report für Februar einen Spam-Anteil im gesamten E-Mail-Traffic von durchschnittlich 86,1 Prozent, derselbe Wert wie im Januar.

Links auf Phishing-Seiten befanden sich in 0,87 Prozent aller E-Mails, das sind 0,06 Prozentpunkte mehr als im Vormonat und entspricht einer Steigerung von über sieben Prozent. Auffallend: Im Februar wurden deutlich mehr Schadprogramme über E-Mails verschickt. In 1,18 Prozent aller E-Mails tauchten schädliche Dateien auf – dies ist eine Steigerung um das fünfzehnfache im Vergleich zum Vormonat. Im Februar setzten die Spammer vor allem auf die Popularität von Facebook. Kaspersky Lab entdeckte sehr professionell durchgeführte Phishing-Angriffe gegen Facebook-Nutzer. Die HTML-Version der E-Mail war nicht als Spam zu erkennen. Im Februar 2010 wurde der Name Facebook aber nicht nur für Phishing-Attacken, sondern auch für die Verbreitung von Malware missbraucht. Im Namen von Facebook wurden Anwender dazu aufgefordert, eine neue Sicherheitsvereinbarung zu bestätigen, die angeblich ab sofort gelte. Die „Vereinbarung“ war in Form eines Zip-Archivs an die E-Mail angehängt. Anstelle einer Vereinbarung enthielt das Archiv allerdings einen Schädling, und zwar einen Trojan-Downloader.

Der vollständige Spam-Report für Februar 2010 ist unter www.viruslist.de verfügbar.

Freitag, 9. April 2010

Gleich drei Versionen des Trojaners Autorun im März aufgetaucht

Kaspersky Lab präsentiert für März 2010 seine zwei Top-20-Listen der häufigsten Schädlinge. Die mit Hilfe des Kaspersky Security Network (KSN) gewonnenen Daten basieren auf Rückmeldungen der Heimanwender-Programme Kaspersky Anti-Virus und Kaspersky Internet Security. Aufgelistet werden zum einen die am weitesten verbreiteten Schad- und Werbeprogramme. Zum anderen zeigt die Aufstellung, mit welchen Schadprogrammen die Anwendercomputer am häufigsten infiziert waren.
Den gesamten Artikel und die aktuelle Hitliste findet ihr unter:
http://www.kaspersky.com/de/news?id=207566327

Donnerstag, 8. April 2010

Deutsche Cyberkriminelle beklagen schlechten Bot-Support

Kaspersky Lab warnt vor einer nach wie vor aktiven deutschen Cybercrime-Szene. Denn vor kurzem zeigte ein Beispiel, wie mit Bots in Deutschland Geschäfte gemacht werden. Das Interessante dabei: auch bei cyberkriminellen Geschäften kommt es zu Unstimmigkeiten zwischen Anbieter und Kunden.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter:
http://www.kaspersky.com/de/news?id=207566325

Weitere Informationen zu aktuellen Kaspersky Produkten findet ihr unter:
www.kaspersky.de