Kaspersky Lab hilft den Watch_Dogs-Entwicklern, Hacker richtig darzustellen

Egal, mit welchem Sicherheitsforscher oder Hacker Sie sprechen, und egal wie alt dieser ist, er wird Ihnen wahrscheinlich sagen, dass Hacking damals als er aktiv war – sagen wir mal in den späten 1980er Jahren – nicht cool war. Es war ein einsamer, oft frustrierender Job, der eher für die intellektuellen Erkenntnisse und den Respekt der anderen Hacker gemacht wurde. Doch das hat sich gewandelt und Hacking sowie Sicherheitstechnologien sind absolut „in“.

watchdogs

Themen wie Privatsphäre und Überwachung werden heute auch außerhalb technischer Zirkel diskutiert und die Vorstellung, dass jede Ihrer Bewegungen überwacht und aufgezeichnet wird, ist heute nicht mehr so unvorstellbar wie vor 60 Jahren, als George Orwell sie bereits beschrieben hat. Der durchschnittliche Bürger hat nicht viele Möglichkeiten, wenn es darum geht, Überwachungstechnologien zu bekämpfen – zumindest nicht in der realen Welt. Doch im neuen Ubisoft-Spiel Watch_Dogs haben die Spieler als Widerstandkämpfer Aiden Pearce die Möglichkeit, ein allwissendes Überwachungssystem zu beeinflussen, das über eine Stadt der Zukunft herrscht.

Das Spiel, das auch mithilfe inhaltlicher Tipps von den Kaspersky-Experten entwickelt wurde, folgt Pearce auf seinem Weg durch ein modernes Chicago, in dem er versucht, seine Familie vor der sich ausbreitenden Gefahr zu schützen. Pearce ist ein Elite-Hacker mit gewalttätiger Vergangenheit und er hat die Fähigkeiten, die Stadt und ihr Central Operating System (ctOS) als Waffen zu benutzen. Das ctOS verbindet alle Sicherheitssysteme, Transportmöglichkeiten sowie andere Infrastrukturen Chicagos und überwacht alle Bewegungen der Bürger. Die Spieler haben als Aiden Pearce die Möglichkeit, sich in das ctOS einzuhacken, auf Überwachungskameras zuzugreifen, Gegner sowie andere Bürger zu überwachen und die Technologien für ihre eigenen Zwecke auszunutzen.

Hacken Sie sich Ihren Weg durch eine Smart-City der Zukunft – im bald erscheinenden Spiel Watch_Dogs, dessen Darstellung des Hackings von Kaspersky Lab auf Realitätsnähe geprüft wurde.

Hollywood ist schon seit Jahrzehnten von Hackern fasziniert, angefangen mit dem Film „Wargames“, bis zu aktuelleren Vertretern wie „Sneakers“, „Swordfish“ und „Matrix“. Doch echte Sicherheitsforscher und Hacker haben immer wieder kritisiert, wie unreal Hacking-Szenen in diesen Filmen sind. Ehrlich gesagt, sieht das auch nicht recht spektakulär aus und deshalb ist es natürlich verständlich, dass Regisseure das Ganze etwas spannender gestalten möchten. Aber es gibt auch noch einen anderen Aspekt daran: Ob eine bestimmte Aufgabe überhaupt mit Hackerhilfe gelöst werden kann oder nicht. Also wollten die Entwickler und Spieledesigner von Ubisoft das Hacking in Watch_Dogs so realistisch wie möglich darstellen.

Und da kamen die Experten von Kaspersky Lab ins Spiel. Das Hacking ist ein so wichtiger Teil des Spiels, dass die Ubisoft-Entwickler den Kaspersky-Experten eine Kopie des Spieldrehbuchs geschickt haben und um die Prüfung auf Realitätsnähe baten. Das Drehbuch wurde Vitaly Kamluk, einem der erfahrensten Forscher von Kaspersky Lab vorgelegt, und ihm gefiel das Drehbuch sehr gut. Das Spiel war auf dem richtigen Weg, ohne den üblichen Unsinn über unüberwindliche Firewalls und Hacker, die Verschlüsselungs-Keys unter vorgehaltener Waffe knacken können.

„Ich habe nur ein paar kleine Änderungsvorschläge gemacht“, so Kamluk bei einem Interview in den Ubisoft-Büros in San Francisco, das im April anlässlich der ersten Vorstellung von Watch_Dogs geführt wurde. „Die Entwickler haben gut gearbeitet. Sie haben das Hacking richtig dargestellt und es geschafft, dass das Spiel trotzdem Spaß macht.”

Und das ist gar nicht so leicht zu schaffen. Denn viele Menschen möchten gar nicht zu viel Realität, die ihre Vorstellungen kaputt macht, doch Watch_Dogs verbindet die Verwendung von Exploits und das Hacking von Überwachungskameras nahtlos mit dem Stoff des Spiels. Es ist ein wesentlicher Teil des Spiels und das Security-Wissen der Hauptfigur Aiden Pearce fühlt sich nicht an wie eine Superkraft, sondern wie eine hart erlernte Fähigkeit. Und diese Fähigkeit wird oft eingesetzt, wenn sich Pearce durch Chicago bewegt und dabei Ampeln kontrolliert, Feinde mit Kameras überwacht und die Lichter im Stadion ausschaltet, um seine Flucht zu erleichtern. Alles Dinge, die ein schlauer Hacker in seinem Arsenal haben könnte.

„Das ist nicht das typische Hollywood-Hacking“, so Kamluk. „Es ist real dargestellt.”

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3 Gedanken über “Kaspersky Lab hilft den Watch_Dogs-Entwicklern, Hacker richtig darzustellen

    • Hallo Matthias, wir werden das mal an unser Marketing-Team weiterleiten. Vielleicht kann man da ja mal was machen ;-)

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